Die Philosophie der Aufklarung fur Dummies (Fur Dummies)

Die Philosophie der Aufklarung fur Dummies (Fur Dummies)

By: Horst Herrmann (author)Paperback

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Description

Geschichte und Philosophie eines aufregenden Jahr - hunderts Spannend ist sie, die Philosophie, aber manchmal sind die Worte der grossen Denker nicht leicht zu verstehen. Das gilt nicht zuletzt fur die Philosophen der Aufklarung. Horst Herrmann erklart Ihnen, was Sie uber Kant, Montesquieu und Co. wissen sollten. Aber auch der spitzzungige Voltaire oder ein Vorlaufer der Aufklarung wie Leibniz kommen nicht zu kurz. Der Autor bettet deren Schriften in die Geschichte und die Kunst dieser Zeit ein und zeichnet so das faszinierende Bild einer bewegenden Epoche.

About Author

Horst Herrmann war Deutschlands jungster Theologieprofessor, ihm wurde die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen und er erhielt einen Lehrstuhl fur Soziologie. Er hat uber 50 Bucher veroffentlicht, darunter Allgemeinbildung fur Dummies.

Contents

Einfuhrung 19 Uber dieses Buch 19 Wie Sie das Buch lesen konnten 22 Torichte Annahmen uber die Leser 23 Wie das Buch aufgebaut ist 23 Teil I: Lassen Sie sich aufklaren? 23 Teil II: Fruh ubt sich ... Die Fruhaufklarung 23 Teil III: Bitte eintreten zu durfen Die Aufklarung 23 Teil IV: Zum Abschied ein gar nicht leises Servus 24 Teil V: Was bleibt? 24 Teil VI: Der Top-Ten-Teil 24 Symbole, die in diesem Buch verwendet werden 24 Teil I Lassen Sie sich aufklaren? 25 Kapitel 1 "Die Vernunft ist eine Fackel in einem Kerker" Wie ein Denkmodell die europaische Welt verandern kann 27 Auf dem Weg zu einem neuen Denken 27 Warum eigentlich Aufklarung? 28 Hier ein kurzer Blick in das Programmheft der Aufklarung 29 Was ist eigentlich aufklarerisches Denken? 30 Das Jahrhundert hat es in sich 31 Der Mensch ist der Vernunft ein Schaf 33 Ein Ruck geht durch Europa 33 Widerspruch meldet sich fruh 34 Fruhe freie Geister 34 Zur Gedankenwelt des Mittelalters 37 Eine Revolution des Geistes 39 Was bedeutet nun aber Denken? 40 Ablehnung und Fehldeutung bleiben 41 Kapitel 2 "Geh das Wagnis ein, dich deines Verstandes zu bedienen!" Denken mit System 43 Die Grundlagen aufklarerischen Denkens 43 Ist es vernunftig, der Vernunft zu folgen und welcher? 45 Was hat uns die Aufklarung gebracht? 47 Die bessere Halfte? Empfindsamkeit 49 Kapitel 3 Der lange Weg zum Zeitalter der Aufklarung 53 Denken gezahmt, Sprechen gelahmt? Das Mittelalter 53 Die Renaissance: Das Burgertum erwacht 55 Renaissance gerne, aber wie? 56 Reformation: Der kranke Mann in Rom weiss nicht ein, nicht aus 58 Es geschah in Deutschland 58 Ein Monch namens Luther 59 Eine blosse Reaktion: Die Gegenreformation 62 Erkenntnis auf dem Scheiterhaufen: Giordano Bruno 64 Was hatte der Mann gedacht? 64 Teil II Fruh ubt sich ... Die Fruhaufklarung 67 Kapitel 4 Nach dem Umbruch ist vor dem Umbruch 69 Nach dem Dreissigjahrigen Krieg: Verwustung und Dunkel 69 Viel Sonne fur einen Konig Ludwig XIV. und sein Anspruch 70 Diesem Herrn sitzt die Brieftasche locker 72 Das Zentrum der Moden 73 Die Bedeutung dieses Ludwigs 74 Absoluter Gehorsam: Wie der Zentralstaat Frankreich mit Abweichlern verfuhr 75 Auf unbeschreibliche Gewalt folgt der (vorlaufige) Frieden 76 Burgertugend als Gegenentwurf 78 Kapitel 5 Denker der Fruhaufklarung 81 Deutschlands universaler Geist Gottfried Wilhelm Leibniz 81 Leibniz und die Philosophie 83 Die beiden Christians: Thomasius und Wolff 83 Die Lehre des Herrn Thomasius 84 Wolff auch mit zwei "f" bissig 86 Von den Pyrenaen auf die grosse Buhne: Pierre Bayle 87 Teil III Bitte eintreten zu durfen Die Aufklarung 89 Kapitel 6 Religion, Staat, Natur und Recht: Eine Jahrhundertdebatte 91 Daist sie, die erste Verfassung in Europa 93 Und was war in Deutschland los? 93 Das 18. Jahrhundert lebensnah betrachtet und gelebt 94 Sapere aude? 95 Ein Pferch leert sich 97 Einer ist Schrittmacher 97 Die Bedeutung der Religionen schwindet 98 Ist damit mehr Licht in die Welt gekommen? 100 Ist alles vorherbestimmt? 101 Christentum und Vernunft 102 Eine gesamteuropaische Diskussion um Staat und Recht 104 Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf 105 Herr Locke sieht das etwas anders 105 Und das heisst zu guter Letzt ... 106 Kapitel 7 Mit Philosophie lasst sich gehorig Staat machen 107 John Locke: Staat, Natur, Moral 110 Absolute Macht? Absolute Unvernunft! Montesquieu und die Gewaltenteilung 113 Monarchie = Ehre; Republik = Tugend; Despotie = Furcht 114 Mehr als ein philosophischer Dorfpolitiker: Jean-Jacques Rousseau 117 Bitte unterschreiben Sie hier Der Gesellschaftsvertrag 117 Ihm wollten Revolutionare wie Konige an den Kragen: Thomas Paine 122 Kapitel 8 Auch die Vernunft kennt Ultras 125 Landpfarrer und Atheist Jean Meslier 126 Ein Kammerherr der Konigin: Helv'etius 129 Die kluge Clique: d Holbach 131 Verfemte Vision: La Mettrie 135 "Pornografie" als Aufklarung: Marquis de Sade 137 Und ein Exkurs zum Schluss: Der erste Anarchist war ein Englander 139 Evolution statt Revolution 140 Kapitel 9 Dank den Gedanken 143 Die Erkenntnis auf die Beine gestellt: David Hume 144 Vanilleeis empirisch betrachtet 148 Wie ein Philosoph zeitweilig Konigs Liebling wird: Voltaire 149 Die Anreger: Diderot und d Alembert 155 Lessings Lob der Toleranz 160 Korperlich eingeschrankt, geistig ein Riese: Georg Christoph Lichtenberg 163 Kapitel 10 Aufklarung ohne Kantist wie Kant ohne Aufklarung 167 Das Leben des Immanuel Kant 167 Schwere Kost vertraglich serviert: Kants Werk in Kurzform 170 Wer sind wir denn? 171 Was konnen wir uberhaupt wissen? 173 Was sollen wir tun? 174 Was durfen wir hoffen? 176 Kants Einfluss 177 Kapitel 11 Ein ruhiges Jahrhundert? 179 Maria Theresia: Eine Frau kampft um ihr Recht 179 Der Erbfolgekrieg beginnt 180 Absolut aufgeklart? Friedrich II., den viele den Grossen nennen 181 Aufklarung nach Kaiserart 186 Allerhand Neues in Osterreich 188 Der Glanz einer Krone verblasst: Frankreich und die letzten beiden Ludwigs 189 Endlich Ruhe im Karton: Aus England wird Grossbritannien oder: von der Gnade, schwache Konige zu haben 191 Ein Rumoren tief im Westen: Was erlauben sich diese Kolonisten? 192 Die Torheit der Macht 193 Kapitel 12 Die Kultur emanzipiert sich 197 Noch ganz schon religios: vorzugsweise viel Vanitas 198 Auch die Vanitas hat ihr Ende 200 Lesen, lesen und nochmals lesen 201 Die neue Kommunikation: Wochenschriften, Fachzeitschriften, Lesegesellschaften 202 Was wird wo gelesen 204 Eine Denkmaschinerie? Der Einfluss der Aufklarung auf die Literatur 205 Ein einheitliches Deutsch 205 Ein Beitrag Deutschlands? 207 Wunderbares, Fabelhaftes, Satirisches 208 Und die spezielle "schone Literatur"? 209 Eine neue Art von Roman kommt auf 209 Kapitel 13 Theater, Musik, Tanz und Malerei 213 "Die Nacht weicht dem siegenden Licht": Das Theater 213 Vernunft in Noten? Die Musik 214 Ein kleiner Perspektivwechsel 215 Metropolenwechsel: von Paris nach Wien 216 Die Universalsprache: Der Tanz 219 Wenn die Gesellschaft tanzt 220 Aufklarungsfern? Die Malerei 220 Kapitel 14 Das Viergestirn von Weimar und seine Zeitgenossen 223 Wie einer auch in bewegten Zeiten immer auf der richtigen Seite steht: Johann Wolfgang Goethe 224 Die politische Tatigkeit 224 Die naturwissenschaftlichen Fragestellungen 225 Zum literarischen Schaffen und zum Nachruhm 226 Goethe im Wandel der Zeit 227 Zu idealistisch, um glucklich zu sein: Friedrich Schiller 228 Schiller und die Philosophie 231 Wie ein gefalliger Mensch glucklich wird: Christoph Martin Wieland 233 Mal Freund mal Feind: Johann Gottfried Herder 234 Herder contra Goethe und den Rest 235 Teil IV Zum Abschied ein gar nicht leises Servus 237 Kapitel 15 Ein Gefuge wird gesprengt 239 Die Wissenschaften im Einzelnen 239 Wirtschaftswissenschaften die Kunst, Geld zu verdienen 239 Manche Dinge werden Geschichte 240 Ein Jahrhundert der Naturwissenschaften 243 Schon gesund: Die Medizin 243 Die zunachst belachelte Wissenschaft von der "Natur" 244 Und die Basiswissenschaft Mathematik 245 Entdeckungen und Erfindungen einer Epoche 247 Kapitel 16 Allerlei Freimaurerei 252 Was Freimaurerei ist und woher sie kommen 252 Illuminaten: Idealisten oder Weltverschworer? 255 Kapitel 17 Die Revolutionare 259 Gemassigte? Radikale? Trager von besonderen Mutzen, Arbeiter ohne Kniebundhosen 259 Gruppen uber Gruppen 260 Ein Ende in der Badewanne: Marat 263 Jede Richtung fordert ihren Kopf: Danton und Robespierre 264 Kapitel 18 Revolution! In der Tat! 269 Die angeblich ewige Ordnung wankt, sturzt ... 269 Die Ausgangssituation 271 Der Sturm auf die Bastille 273 Das Ende eines Regimes 274 Kirchenbesitz und Papiergeld 275 Ein gewaltiger Terror 279 Religion? Vernunft? 280 Es ist genug 284 ... und steht wieder auf 285 Frankreich nach innen und nach aussen 285 Das Reich verschwindet, und keiner vermisst es 286 Teil V Was bleibt? 289 Kapitel 19 Der Bruch mit den Traditionen 291 Die Macht der Kirche geht zu Ende 291 Der Zeitgeist der Restauration setzt sich gegen die Aufklarung durch 294 Rationalitat, eine Geisteshaltung, die bis heute wirkt 296 Die Industrielle Revolution: Nichts bleibt, wie es war 297 Kapitel 20 Menschenbild und Menschenrechte 299 Bilder, die Menschen von sich haben 299 Vorsicht ist geboten: Zwei bezeichnende Beispiele 304 Wie wir heute die Menschenrechte sehen und was das mit der Aufklarung zu tun hat 305 Menschenrechte auch fur Frauen: Marquis de Condorcet 308 Mutter der Rechte fur weibliche Menschen: Olympe de Gouges 309 Kapitel 21 Kritik und Gefahren 313 Hauptzuge der Kritik im 19. und 20. Jahrhundert 315 Die so genannte Postmoderne 320 Bleibt kein Stein auf dem andern? Dekonstruktion 321 Kapitel 22 Aufklarung 2.0 323 Von Erfolgen und Niederlagen des aufklarerischen Denkens 323 Die Breitenwirkung: sapere aude fur alle? 326 Chancengleichheit? Heute und uberhaupt? 327 Identische Bildungschancen? 328 Massenmedien und Massenkommunikation 331 Eine Ratgebergesellschaft 333 Und die Hirnforschung ... 334 Ausblicke: Soziobiologie und Evolutionsbiologie 335 Teil VI Der Top-Ten-Teil 337 Kapitel 23 Zehn wichtige Ergebnisse der Aufklarung 339 Ein Risiko: Die Vernunft als Instanz 339 Das sapere aude als Auftrag an den Menschen: Kritisches Denken und Schmecken, Fragen und Zweifeln als Tugend 339 Der Bruch mit jahrhundertealten Traditionen 339 Die Festschreibung unverausserlicher Menschenrechte 339 Der Anspruch auf Frauenrechte 339 Die Prinzipien der Gewaltenteilung 340 Die Fixierung der ersten demokratischen Verfassungen der Neuzeit 340 Die Forderung nach Toleranz 340 Der Kampf gegen den Analphabetismus 340 Besondere Entdeckungen und Erfindungen 340 Kapitel 24 Zehn einflussreiche Bucher der Aufklarung 341 Christian Thomasius, Lehrbuch des Naturrechtes, 1687, und Christian Wolff, Philosophia rationalis sive logica mit dem Discursus praeliminaris de philosophia in genere, 1728 341 John Locke, An Essay concerning Human Understanding, 1690 (Ein Versuch uber den menschlichen Verstand) 341 David Hume, A Treatise of Human Nature: Being an Attempt to introduce the experimental Method of Reasoning into Moral Subjects, 1739 1740 (Ein Traktat uber die menschliche Natur) 341 Charles de Secondat, Baron de Montesquieu, De l esprit des lois, 1748 (Vom Geist der Gesetze) 342 Julien Offray de La Mettrie, Discours sur le bonheur, 1748 1751 (Uber das Gluck oder Das Hochste Gut) 342 Denis Diderot, Encyclop'edie ou Dictionnaire raisonn'e des sciences, des arts et des metiers, 1751 1780 342 Voltaire, Candide ou l optimisme, 1759 (Candide oder der Optimismus) 342 Jean-Jacques Rousseau, Du contrat social ou Principes du droit politique, 1762 (Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes) 343 Gotthold Ephraim Lessing, Die Erziehung des Menschengeschlechts, 1780 343 Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, 1781/1787 343 A Literaturhinweise 345 Einfuhrende Uberblicke und grundlegende Philosophien 345 Was ist Aufklarung? 346 Zur Kulturgeschichte der Aufklarungszeit 347 Zur Staatslehre der Aufklarung 348 Revolutionstheorie und -geschichte 348 Erlauterungen zu weiteren Einzelfragen 349 Neuere Fragestellungen 351 B Glossar 353 Stichwortverzeichnis 363

Product Details

  • ISBN13: 9783527707058
  • Format: Paperback
  • Number Of Pages: 367
  • ID: 9783527707058
  • weight: 648
  • ISBN10: 3527707050
  • language of text: German

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